Programm 2026

November

JEEPS

DONNERSTAG 26.11.26 – DAS GLÜCKSSPIEL VOM ERBEN UND SOZIALSTATUS

 

Spiel: JEEPS (Gesellschaftssatire)
Zu Gast: Prof. Stefan Gosepath (Berlin)
Wo: Turmtheater
Wann: ab 19:00 Uhr

https://regensburgerturmtheater.de/jeeps/

Wenn Erben und Sozialstatus letztendlich vom Schicksal bedingt sind, wie wäre es mit einer krassen Erbrechtsreform, die Nachlässe per Losverfahren verteilt? Die bissige Komödie JEEPS setzt dieses Gedankenspiel konsequent um und lässt die Schichten der Gesellschaft – die gutbürgerliche Tochter und die langjährige Bürgergeldempfängerin, den fleißigen Bürokraten aus der Unterschicht und den desillusionierten Beamten – in einem heftig spaßigen Disput über Privileg und Verdienst, Leistung und Verteilung, Privatinteresse und Solidarität aufeinandertreffen.

Text: Nora Abdel-Maksoud – Regie: Markus Bartl – Ausstattung: Philipp Kiefer

Besetzung: Heike Ternes (Maude) – Barbara Trottmann (Silke) – Ernst Matthias – Friedrich (Armin) – Pascal Averibou (Gabor) – Johannes Aichinger (Soufflage)

Mai

Get Out

DONNERSTAG 07.05.26 – RASSISMUS

 

Film: Get Out (Thriller-Horror-Satire) – FSK 16

Zu Gast: Nicki Weber (München)

Wo: Filmgalerie im Leeren Beutel

Wann: 17:30 – 20:00

www.filmgalerie.de/

In der Thriller-Horror-Satire „Get Out“ (FSK ab 16) inszeniert Regisseur Jordan Peele eine originelle Auseinandersetzung mit den Themen rassistische Ausbeutung, Macht und Manipulation. Mit hoher Spannung, Ironie und Überraschungen gelingt es dem viel ausgezeichneten Film (u.a. Oscar für das beste Originaldrehbuch 2018), Sozialkritik unterhaltsam und effektiv anzuregen.

Juni

Manifesto Her website

SAMSTAG 27.06.26 – KI UND LIEBESBEZIEHUNGEN

 

Film: Her (Liebesdrama-Tragikomödie) – FSK 12

Zu Gast: Prof. Eva Weber-Guskar (Bochum)

Wo: Kino im Andreasstadel

Wann: 17:00 – 20:00

www.kinos-im-andreasstadel.de/

Können sich Menschen und KI-Chatbots in einander verlieben? Wie sieht dann Erotik aus? Her, gedreht 2013, ist ein Liebesdrama mit tragikomischen Zügen, das seiner Zeit weit voraus ist. Das digitale Zeitalter bietet neue Formen der hybriden intimen Beziehung zwischen Mensch und Maschine – als Zeitvertreib, oder als Ausweg aus Einsamkeit, Sehnsucht und Liebesleid. Doch inwiefern lassen sich Zuneigung, Attraktion und Empathie durch programmierte Nachahmung ersetzen? Was macht „echte“ Gefühle aus?

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